die Events von Max und Timo...

2020


Rallye Buten un Binnen 26.9.2020

Im letzten Jahr war es für uns eine der beeindruckendsten Rallyes und somit war es kein Thema, in diesem Jahr wieder zu starten. Corona-bedingt wurde die Veranstaltung vom Frühjahr in den Herbst verlegt, aber nachdem in der Meisterschaftsserie fast alle Veranstaltungen abgesagt wurden, gab es keine Terminkollisionen.

 

600 km Anreise von Reutlingen nach Liebenau kurz vor Bremen sind zu viel, um nur die Rallye zu fahren. Also starteten wir bereits früher und verbrachten noch 2 Nächte in Hamburg. Hafen, Binnenalster, Rathaus, Elbphilharmonie, Speicherstadt und St.Pauli im Schnelldurchgang.

 

Der Veranstalter hat, speziell in Corona-Zeiten, die optimale Möglichkeit, die gesamte Rallye im IVG-Gelände abzuwickeln. Hermetisch abgeriegelt und nur eine Einfahrt mit Personenkontrolle, also nur Teilnehmer und keine Zuschauer. Atmosphäre = Fehlanzeige, aber immerhin Fahren.

 

Das IVG-Gelände diente vor und im Krieg zur Herstellung von Sprengstoff und Munition und wurde später von den Amerikanern als Raketenlager genutzt. Heute weitgehend verlassen und nur gelegentlich von Rallyes besucht. Neben 70 aktuellen Rallyeteams starteten auch 36 Retro-Teams, darunter 5 aus dem Süden, die die lange Anfahrt in Kauf nahmen. Bereits in der Besichtigungsrunde wurde klar, dass die Straßen und Wege in diesem Waldgelände im Vergleich zum Vorjahr nicht besser geworden sind. Zwar fast 100 % Asphalt, aber teilweise von der übleren Sorte, also Aufbrüche, Kanten und Absätze.

 

Das Starterfeld ist, im Vergleich zur RRS Süd, hochwertiger besetzt. Viele Escorts MK 1 und 2, einige Porsche 911 und einige Exoten wie Sunbeam Tiger oder Mitsubishi Starion. Da wir als Südlichter nicht gesetzt wurden, starteten wir als 25.  Kein Problem, da zu den 65 WP-Kilometern lediglich 15 km Verbindungsetappe kam, also ultrakompakt und vor Einbruch der Dunkelheit im Ziel.

 

In der WP 1 traf es uns gleich heftig, als wir ca. 2 km vor WP-Ende ein seltsames Fahrverhalten bemerkten, einen Plattfuß vermuteten, darauf das Tempo reduzierten und nach dem Ziel den Reifen vorne rechts wechseln durften. Seit 7 Jahren der 1. Plattfuß. Mit 4/10 sec. Abweichung hatten wir noch richtig Glück.  Die 2 nächsten WP liefen sehr gut und bei Halbzeit lagen wir auf Platz 2 und tauschten in der Pause den defekten Reifen gegen ein neues Rad. Zum Glück hat Timo am Tag der Abreise vorgeschlagen, ein 2. Reserverad mitzunehmen, denn im 2. Durchgang erwischte es uns wieder. Diesmal hinten links, dafür war der Reifenwechsel fast Routine und in 3 Minuten erledigt.

 

Am Ende erreichten wir hinter unserem Dauer-Rivalen-Team Michalsky aus dem badischen Schutterwald  Platz 2, im Hinblick auf unsere Probleme war es für uns wie ein Sieg. Leider fiel die Siegerehrung buchstäblich ins Wasser, denn wir nahmen die Pokale im strömenden Regen in Empfang. Trotzdem eine tolle Veranstaltung. An dieser Stelle auch vielen Dank an den Fotografen Jobst von der Wense.

 

Inzwischen wurde die für November geplante Rallye Saar-Ost ebenfalls abgesagt d.h. die Saison ist zu Ende. 

 

In der Meisterschaft der RRS Süd belegen wir Platz 2, aber es wird voraussichtlich keine Meisterschaft und keine Feier geben. Hoffen wir, dass uns 2021 Corona wieder verlässt. 

 

12. Sept. Rallye Kohle und Stahl

Nach fast 6 Monaten Zwangspause endlich die 1. Rallye. Im Grenzgebiet Saarland/Rheinland-Pfalz fand der MSC Obere Nahe den Mut, eine Rallye 70 unter strengsten Corona-Auflagen zu organisieren und wurde mit einem riesigen Starterfeld mit 120 Bestzeitlern und 40 Retros belohnt.

 

Für uns und unsere Celica war die Pause offensichtlich zu lang. Beim Aufladen am Freitagabend meldeten sich nur 3 Zündkerzen zur Arbeit, obwohl 2 Tage zuvor noch alle 4 da waren. Also gleich Puls 150, aber zum Glück hatte AET die passenden NGK's und bis 18 Uhr geöffnet.

 

Nach dem Start im neuen Fahrerlager in Türkismühle bei Nohfelden gings zur 1. WP, einen Rundkurs mit ultraschnellen Streckenteilen. Bereits im 2. Abzweig erwischte es uns. Handbremse zu früh und Einlenken zu spät = Abflug in den Graben (s.Foto). Zum Glück blieb ich am Gas und kam dank der Differenzialsperre ohne Halt wieder zurück auf die Straße.  Die Zieldurchfahrt war eher ein Glückspiel, da die Lichtschranken nicht wie üblich am Straßenrand, sondern ca. 12-15 Meter auseinander standen. Grund dafür war u.a. die Fahrweise der Bestzeitler, die die Links-rechts-Kombination vor dem Ziel großzügig interpretierten und den direkten Weg über Graben und Böschung wählten und dabei die Lichtschranken abräumten.

Speziell in der WP 3 waren die Nachteile eines Rundkurses sichtbar. Auflaufen auf andere Teilnehmer und wenn der nicht mitspielte, hinterherfahren. Da die Teilnehmer nicht nach Fahrzeugklassen eingeteilt werden, sondern nach Stand in der Meisterschaft bzw. Nennungseingang treffen 300 Audi-Allrad-PS auf 80 Mini-PS .

 

Wir hatten weder einen guten Tag, noch das notwendige Glück und mit einem Platz 12 konnte man getrost von einem gebrauchten Samstag reden. Ganz anders unsere Clubkollegen.

 

Jan und Ina gewannen bei den Bestzeitlern mit ihrem BMW E30 souverän ihre Klasse und belegten einen tollen 13. Platz im Gesamt. Herzlichen Glückwunsch. 

Saison 2020

 

Unsere Rallye-Saison 2020 begann mit einem kurzen Rückblick auf das Ergebnis der Saison 2019. Siegerehrung in Bad Dürkheim für Platz 4 in der RRS-Meisterschaft. Nicht unbedingt unser Wunschergebnis, aber bei rund 70 Teilnehmern ka ma s gelde lasse. 

 

Ab Ende Februar gings dann aber geballt los mit 3 Rallyes in Folge.

 

 

Zuerst die Südl. Weinstrasse mit Startort Edenkoben und dem bei Zuschauern beliebten Weinberg-Rundkurs Großfischlingen. Mit 59 Teilnehmer traditionell die Rallye mit den meisten Startern. Leider spielte der Wettergott nicht mit und öffnete beim 2. Durchgang nicht nur den Wasserhahn, sondern auch das Gebläse, was dazu führte, dass die aufgestellte Brems-Schikane und Pylonengasse vom Winde verweht wurden. Zum Glück saßen wir im trockenen Auto, aber die armen Streckenposten mussten bis zum letzten Teilnehmer ausharren. Bei einsetzender Dämmerung und verschlammten Wegen war ein vorsichtiger Umgang mit Gas und Bremse angesagt. Beim Ergebnis fehlte uns ein Quentchen Glück. Platz 6 mit lediglich 8/100 sec. Abstand auf Platz 3. 

 

 

1 Woche später gings zur Unterland-Hohenlohe-Rallye  in der Nähe von Öhringen. Erstmals im Kalender der RRS war die Rallye für alle Teilnehmer Neuland. Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, waren die Wertungsprüfungen ( 1 Rundkurs und 2 Sprintprüfungen ) bei der Besichtigungsrunde komplett nass. Speziell die Schotterpassagen waren verschlammt und schmierig. Das konnte ja heiter werden, denn nach den Bestzeitlern sehen diese Passagen wie umgepflügt aus. Fehlanzeige bei Grip und Traktion. Zum Glück trocknete der Wind bis zum Start am Nachmittag die asphaltierten Strecken und die Zahl der befürchteten Ausritte und Unterbrechungen hielt sich in Grenzen. 2 tückische enge Spitzkehren stellten einige Teams vor größere Probleme und waren dann nur mit dem Rückwärtsgang zu bewältigen. Da wir in der Celica eine zusätzliche hydraulische Handbremse eingebaut haben, war es für uns fast ein Kinderspiel, das Heck um 180 Grad herumzuschleudern. Unterm Strich eine gelungene RRS-Premierenveranstaltung mit einem straffen Zeitplan und pünktlicher Siegerehrung, bei der wir mit Platz 3 wieder aufs Stockerl durften. 

 

 

Zur dritten Rallye in Folge gings nach Ulm. Im aktuellen Corona-Fieber war es bis 2 Tage davor fraglich, ob die Veranstaltung abgesagt wird. Der Veranstalter konnte aber zum Glück am Donnerstag mitteilen, dass die Rallye stattfindet, allerdings mit einigen Anpassungen. Die Wertungsprüfungen 1 und 2 waren identisch mit dem Vorjahr. Auch die 3 WP, der Rundkurs bei Einsingen, war bekannt, wurde aber in diesem Jahr in einer erweiterten Version und in Gegenrichtung befahren. Aus unerfindlichen Gründen versemmeln wir bei der WP 1 den Start und kassieren 41/100 zum Auftakt. Bei den nächsten WPs läufts immer besser und mit insgesamt 96/100 sec. aus 6 WP erreichen wir "wieder" Platz 3. Die Siegerehrung fand aus "gesundheitlichen " Gründen im Freien statt. Obwohl wir in diesem Jahr nicht um die Meisterschaft ( 13 Rallyes ! ) fahren wollen, liegen wir schon wieder auf Rang 2 und nachdem die nächste Veranstaltung (Rallye Erzgebirge) abgesagt und die Ostalb-Rallye Anfang Mai gefährdet ist ( Corona lässt grüßen ), haben wir nach einer langen Sommerpause bis Ende August Zeit, unsere Pläne zu überdenken. 

 



Kontakt

Frank Epple

Gartenstrasse 5

72074 Tübingen

 

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